
Stadler Rail AG in Bussnang und Heim AG Heizsysteme in Aadorf trennen nur wenige Kilometer. Eine Distanz, die langfristig verbindet.
Publireportage: Heim AG Heizsysteme / PW
560 kW aus dem Thurgau
Am Standort Bussnang setzt Stadler Rail auf eine leistungsstarke und nachhaltige Heizlösung aus der Region. Eine eigens entwickelte Luft/Wasser-Wärmepumpe der Heim AG Heizsysteme liefert 560 kW Leistung, arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) und übernimmt sowohl das Heizen als auch das Kühlen.
Wo Züge für den internationalen Markt entstehen, kommt auch bei der Gebäudetechnik Schweizer Technologie zum Einsatz. Für den Standort von Stadler Rail in Bussnang entwickelte die Heim AG Heizsysteme aus Aadorf eine auf die Anlage abgestimmte Grosswärmepumpenlösung. Die LSWM pro Titan erreicht eine Heizleistung von 560 kW und ist für Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C im Dauerbetrieb ausgelegt. Entwickelt und produziert wird die Wärmepumpe im Kanton Thurgau.
Natürliches Kältemittel und 280 Tonnen weniger CO2
Als Kältemittel kommt Propan (R290) zum Einsatz. Damit setzt Stadler Rail bei der neuen Heizlösung auf ein natürliches Kältemittel und macht gleichzeitig einen weiteren Schritt in Richtung des eigenen Ziels, bis 2050 klimaneutral zu sein. Durch die neue Anlage können jährlich rund 280 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Wärmepumpe ersetzt zwei bestehende Gasheizungen; ein Heizkessel bleibt zur Abdeckung von Spitzenlasten bestehen.
Eine Besonderheit des Projekts liegt in der individuell entwickelten Anlagenhydraulik. Neben der Wärmepumpe entstand auch das anlagenspezifische Hydraulikmodul vollständig bei der Heim AG. Drei Rückwärmer ermöglichen es, während des Heizbetriebs einen einzelnen Rückwärmer abzutauen. Dadurch stehen selbst während des Abtauvorgangs weiterhin rund zwei Drittel der Heizleistung zur Verfügung.
Kurze Wege für grosse Lösungen
Bei einem Projekt dieser Grössenordnung spielt neben der Technik auch die Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle. Stadler Rail setzt dabei bewusst auf einen Partner aus der Region. Beide Unternehmen liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Das Projekt zeigt, dass Wärmepumpentechnologie mit natürlichem Kältemittel auch für hohe Leistungen und anspruchsvolle industrielle Anwendungen eingesetzt werden kann.
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